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Aktualisiert:

12. Dezember 2006

 

 

 

 

 

DAS PROJEKT

Sozialgeschichte einer Berliner Straße

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Kartenausschnitt:

Berlin. Bezirk Friedrichshain, 1995, 1 : 5000

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KONTAKT

Projekt Corinthstraße

RuDi- Nachbarschaftszentrum

Modersohnstraße 55

10245 Berlin

Tel. (030) 2929603

team@corinthstrasse.de  

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Blick in die Corinthstraße nach Westen

Foto: Rainer Fischer 2006

er in einem Haus lebt, das älter ist als er selbst, in einer Straße, die eine mindestens hundertjährige Geschichte hat, wird sich früher oder später vorzustellen versuchen, wie es hier einmal aussah. Wer hat früher in ihr gelebt? Wie ist meine Straße überhaupt zustande gekommen?
Auch diese Fragen standen am Beginn unseres Geschichtsprojekts, sie lagen buchstäblich auf der Straße. Unter dem Dach des RuDi-Nachbarschaftszentrums hat sich ein kleines Häuflein historisch Interessierter zusammengefunden, um Antworten zu finden, die über eine nostalgische Heimatkunde hinaus gehen. Aber wie meistens im Leben, werden die Dinge komplexer, je näher man sich mit ihnen befasst, und scheinbar auf der Hand Liegendes entpuppt sich als bedenkensnotwendiges Problem: Was genau ist eine Straße? Jedenfalls meinen wir nicht den Schotterweg, der die Ortschaften A und B miteinander verbindet, sondern eine Straße innerhalb einer Gemeinde. Denn für unser Projekt bedeutet Straße ja zweierlei: den von Gebäuden gesäumten Verkehrsweg innerhalb einer Großstadt und die Menschen, die in ihr leben.


So will unser Projekt versuchen, Fragen der politischen Geschichte, der Städteplanung und Architektur ebenso wie solche der Kultur- und Sozialgeschichte zu beantworten, also eine Berliner Straße in ihrem möglichst vollständigen historischen Kontext zu beleuchten.
Die Corinthstraße haben wir als als Gegenstand unseres Interesses gewählt, weil sie als ehemals belebte Geschäftsstraße die Lebensader des Rudolfkiezes bildete, weil in ihr Menschen aus sozialen Schichten, wie sie verschiedener kaum sein können, zusammen lebten und nicht zuletzt wegen der räumlichen Nähe zum RuDi und der sich daraus ergebenden Verbundenheit mit den Anwohnern.
Um unser Vorhaben zu realisieren, sind wir auf alle nur erdenklichen Quellen angewiesen. Das sind neben den öffentlich zugänglichen Dokumenten aus Archiven und Bibliotheken vor allem die Auskünfte der Anwohner, die letztlich zu einem lebendigen Bild der Geschichte der Corinthstraße beitragen. Darum bitten wir hier alle (auch ehemaligen) Anwohnerinnen und Anwohner der Corinthstraße, uns zu unterstützen. 

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Corinthstraße ist ein Projekt von:

Das Nachbarschaftszentrum

 

Das Projekt wird vom Urban-II-Programm der Europäischen Union gefördert

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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